Anerkennung & Selbstliebe

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Als ich anfing zu Fotografieren – als Kind, mit einer analogen Kamera und einem 24-Bild-Film – tat ich das höchstwahrscheinlich, weil mein Vater auch fotografierte. Meistens im Urlaub. Oder zu Weihnachten. Diese Bilder waren kostbare Schätze. Auch wenn sie verwackelt waren. Oder unterbelichtet.

Relationship status:
committed to inner peace, expansion, gratitude + self love.

Von meiner Abi-Abschlußfahrt habe ich ungefähr fünf oder sechs Filme entwickelt. Die schaue ich mir heute noch in unregelmäßigen Abständen an… (belustigt und erschreckt zugleich :D)

Ich tat es, weil es spannend war, auf das Ergebnis zu warten und dann zu sehen, ob und wie es geworden ist.
Weil ich etwas einfach so wundervoll fand, dass ich es festhalten wollte. In mein Gehirn einbrennen. So als könnte dieser Anblick für immer für mich verloren gehen, wenn ich es nicht tun würde. Ich habe Landschaften fotografiert. Blumen. Schlösser. Steine. Kirchen.

Meine Eltern haben mit uns Kindern mal die Rhein-Fälle (bei Schaffhausen, Schweiz) besucht. Sehr beeindruckend. Gehört zu den drei größten Wasserfällen in Europa. Witzigerweise haben sich nicht die Bilder, die ich dort fotografiert habe in mein inneres Auge gebrannt, sondern die Situation an sich.
Ich höre noch dieses unglaubliche Tosen, diese gewaltigen Wassermassen. Ich spüre noch die feinen Wassertropfen in meinem Gesicht. Ich erinnere mich noch an das bauchfreie Top und die Marlenehose, die ich getragen habe und wie wohl ich mich darin gefühlt habe. Ich weiß noch, welche Mühe ich mir mit meiner Frisur gab und dass ich mich unwiderstehlich fand. Ich war süße 14…

Also was ist es dann mit den Fotos? Sind sie tatsächlich gefrorene Erinnerungen?
Vielleicht. Manchmal.

Bis letztes Jahr dachte ich, das wäre mein Antrieb. Momente festzuhaltenden. Einzufrieren, so dass man immer wieder zu diesen Orten zurückkehren kann. Wieder glücklich sein. Oder traurig. Wieder erleben. Wieder empfinden.
Ganz sicher ist das auch ein Produkt von Fotografie. Auch wenn wir heute – im Vergleich zu damals – im Foto-Überfluss baden.

Aber ich habe für mich erkannt, dass das nicht der ureigene Anspruch an mich und meine Fotografie ist. Dass es mir nicht um das bloße Festhalten einer Erinnerung geht. Nicht für mich selbst und auch nicht für meine Kunden.
Ich habe realisiert, dass es mir bei meinen Fotos um Akzeptanz geht. Um Anerkennung. Um Respekt. Um Frieden. Meinen eigenen und den Frieden, den meine Paare mit sich finden werden. Es geht um Selbstliebe. Um Selbstachtung.

Wenn wir uns selbst und die Liebe zu diesem anderen Menschen in Bildern erkennen können, dann beginnen wir uns selbst wahrzunehmen. Zu akzeptieren, wer wir sind. Wo wir hin gehören oder wo wir sein wollen. Wer wir sein wollen.

Ich bin konstant auf der Suche nach echtem Leben, nach wahrer Liebe, nach dem unverfälschten Ausdruck von Emotionen. Ungefiltert.
Das herauszufinden, war ein Weg zu mir selbst.
Und hier bin ich nun.

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